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QM-Grundlagen


QM für Leitungskräfte ■■■

Der Unternehmensleitung kommt im Rahmen des Qualitätsmanagements eine besondere Bedeutung zu: Sie definiert die Qualitätspolitik, beschreibt die übergeordneten Qualitätsziele und bewertet die Wirksamkeit des QM-Systems zur Erreichung der gesteckten Ziele.

Dabei umfasst die Leitungsebene nicht allein die oberste Leitung, sondern auch die nachfolgenden Leitungskräfte. Alle gemeinsam tragen – im Rahmen ihrer Kompetenzen und Befugnisse – die Verantwortung für ein mit Leben gefülltes Qualitätsmanagement.

Schulungen für Leitungskräfte dauern in der Regel zwei bis drei Tage und vermitteln neben dem erforderlichen Grundwissen zu QM und QM-Systemen vor allem einen Einblick in die besondere Verantwortung, aber auch in die besonderen Gestaltungsmöglichkeiten der Unternehmensleitung im Qualitätsmanagement.


Grundwissen Qualitätsmanagement ■■■

Eine erste Einführung in die Chancen und Möglichkeiten eines praktizierten Qualitätsmanagementsystems kann mit unterschiedlicher Zielsetzung und Seminarintensität erfolgen; demensprechend gestalten sich Aufbau und Umfang:

Im eintägigen Intensivseminar lernen die Teilnehmer/innen die Idee zielorientierten Handelns und kontinuierlicher Verbesserung kennen.

In einer zweitägigen Grundlagenveranstaltungen erhalten die Teilnehmer/innen zusätzlich einen Überblick über die Anforderungen der DIN EN ISO 9001.

Dreitägige Schulungen vermitteln einen ersten Einstieg in Aufbau und Umsetzung von QM-Systemen und den ergänzen die wesentlichen Elementen der DIN EN ISO 9001.

Im Verlauf einer ganzen Schulungswoche erarbeiten die Teilnehmer/innen die Grundlagen eines zertifizierbaren QM-Systems, die Anforderungen der QM-Norm DIN EN ISO 9001 sowie wichtige Qualitätswerkzeuge wie Moderation, Brainstormingtechniken etc.


Arbeiten in Qualitätszirkeln ■■■

Bei der Entwicklung und Aufrechterhaltung von Qualitätsmanagementsystemen kommt den Qualitätszirkeln eine große Bedeutung zu. Sie erarbeiten Bestandsaufnahmen, Lösungsvorschläge, Standards etc. und bringen so die Erfahrung und das Wissen der Mitarbeiterschaft in den QM-Prozess und die Verfahrensgestaltung ein.

Die Leitung von Qualitätszirkeln muss die Diskussion zielgerichtet und ergebnisorientiert begleiten und moderieren. Dies setzt neben Grundkenntnissen über die Normenforderungen der DIN EN ISO 9000 ff. auch Wissen und Erfahrung im Umgang mit Moderationstechniken voraus.

Beides wird den Teilnehmer/innen in dreitägigen Seminaren praxisnah vermittelt. Nach einem Informationsteil zu den Qualitätsanforderungen der DIN EN ISO 9001 werden die wesentlichen Moderationsmethoden vorgestellt und praktisch ausprobiert.


FMEA und Co. ■■■

Alle Qualitätsbeauftragte haben davon gehört, viele haben sie bei ihrer QB- oder QM-Ausbildung einmal kurz kennengelernt: die verschiedenen Qualitätswerkzeuge. In der Praxis werden sie kaum verwendet, allenfalls für ein Brainstorming oder geclusterte Karten.

In diesem dreitägigen Workshop geht es darum, einige nützliche Werkzeuge des Qualitätsmanagements auf ihre Alltagstauglichkeit hin zu überprüfen und herauszufinden, wo und wie sie einfach und sinnvoll eingesetzt werden können. Im Mittelpunkt dabei stehen:

> das Fischgrät-Diagramm,
> die Fehlermöglichkeiten- und -einflussanalyse (FMEA) und
> die Qualitätsregelkarte.

Die Seminarteilnehmer/innen sollten Grundkenntnisse über Qualitäts- und Managementwerkzeuge haben.

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